Sanitärtechnik ist essenziell für die Gesundheit und das Wohlbefinden in Gebäuden.

Sie umfasst die Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser, die sichere Entsorgung von Abwasser sowie die effiziente Nutzung von Ressourcen.

Trinkwasser muss jederzeit frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen sein – geregelt durch die Trinkwasserverordnung und EU-Richtlinien.
Regelmäßige Spülungen der Leitungen verhindern Stagnation, Biofilm und Legionellenbildung.

Warmwasser wird zentral oder dezentral erzeugt – etwa über Boiler, Durchlauferhitzer oder Untertischspeicher.
Die Temperatur muss kontrolliert werden und das Wasser zirkulieren, um Keime abzutöten.
Nach längeren Stillstandszeiten müssen Warm- und Kaltwasserleitungen vor der Nutzung gründlich gespült werden.

Abwasser wird in Schwarzwasser, Grauwasser und Regenwasser unterschieden.
Rückstau, Geruchsbildung und Verstopfungen werden durch Hebeanlagen, Entlüftung und regelmäßige Wartung vermieden.
Rückflussverhinderer schützen das Trinkwasser vor Verunreinigung durch Nutz- oder Löschwasser.

Wasseraufbereitung verbessert die Qualität durch mechanische, physikalische, chemische oder biologische Verfahren – etwa Enthärtung, Filtration oder Desinfektion.
Die Wasserenthärtung reduziert Kalkablagerungen und schützt Geräte und Leitungen.

Zähler unterliegen der Eichpflicht und müssen regelmäßig getauscht werden.

Digitalisierung und Sensorik ermöglichen Monitoring, Energieeffizienz und rechtssicheren Betrieb.

Maßnahmen wie Spülpläne, Legionellenprogramme und smarte Gebäudetechnik helfen, Hygiene und Nachhaltigkeit zu sichern.

Fazit: Sanitärtechnik verbindet technische Präzision mit gesundheitlicher Verantwortung – für sauberes, gutes und gesundes Wasser.

Sanitärtechnik & Trinkwasserhygiene – Sicherheit, Gesundheit und Effizienz